Was ist eigentlich Epilepsie

Epilepsie ist eine Krankheit die momentan das Leben auf den Kopf stellt. Manchmal löst sich alles in Wohlgefallen auf - manchmal muss man Abstriche machen. Aber trotz allem soll man sich immer im positiven Denken üben.  Denn es gibt viele Menschen die trotz  Epilepsie und der damals schlechten Medizinischen Möglichkeiten Berühmtheiten wurden. Die Meinung der Leute das Epileptiker eine geistige Behinderung haben ist schon lange nicht mehr aktuell. Früher wurde alles was einem unheimlich erschien sehr engstirnig gesehen und abgehandelt. 

Einfach und simpel erklärt ist Epilepsie wie ein drohendes Gewitter im Kopf. Kommt es zu einer Überlastung entsteht ein Gewitter das für den Aussenstehenden als Anfall sichtbar wird. Da es verschiedenste Anfallsformen gibt sehen auch Anfälle immer wieder anders aus. Egal welche Form man zu Beginn hat - es ist eine Krankheit die viele Gesichter hat. Meist ist eine einfache Epilepsie medikamentös super einstellbar und man kann  sein Leben wie vorher führen. Leider gibt es auch Fälle die sich Therapieresistent zeigen und man viele Medikamente probieren muss um die richtigen zu finden. Wenn Medikamente nicht wirklich helfen bleibt noch immer der operative Weg. Mit genauen Untersuchungsmethoden kann man feststellen ob man damit etwas erreichen kann. Der erste Anfall ist immer der schlimmste und erschreckendste. Und egal wie oft man einen Anfall bekommt - man gewöhnt sich nie daran. Die sogenannte "Angst im Nacken" bleibt einem erhalten und jeder kommt anders damit zurecht. Daher ist es zu Beginn der Krankheit wichtig Hilfe zu suchen. Bei Unsicherheit oder Ratlosigkeit ist es wichtig sich zu informieren. Dafür sind nun wir - die SHG zuständig - um ihnen zu helfen! Wir können ihnen Epileptologen,  Anfallsambulanzen  oder Therapeuten empfehlen. Aber auch Gespräche mit ebenfalls betroffenen helfen manchmal - man ist in seiner Situation nicht alleine !